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<title>Auslaufzone</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Auslaufzone</span></h1>
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<p>Als <b>Auslaufzone</b> wird eine unbebaute Fläche einer <a href="Motorsport-Rennstrecke" title="Motorsport-Rennstrecke">Rennstrecke</a> bezeichnet, die neben der eigentlichen Fahrbahn liegt. Sie soll ein passives oder aktives Stoppen eines außer Kontrolle geratenen Rennfahrzeuges ermöglichen, bevor es zu einer schweren Kollision kommt – ähnlich einer <a href="Notfallspur_(Gef%C3%A4lle)" title="Notfallspur (Gefälle)">Notfallspur</a> im öffentlichen Straßenverkehr. Bei planmäßiger Funktion schützen diese im Regelfall bis zu 100 Meter breiten Zonen die Fahrer, <a href="Sportwart" title="Sportwart">Sportwarte</a> und Zuschauer vor Verletzungen und verhindern größere Beschädigungen an den Fahrzeugen. Vor allem bei <a href="Motorradsport" title="Motorradsport">Motorradrennen</a> wird eine Auslaufzone auch <b>Sturzraum</b> genannt; dafür gibt es auf dem <a href="Indianapolis_Motor_Speedway" title="Indianapolis Motor Speedway">Indianapolis Motor Speedway</a> sogar eine 240 Meter breite Fläche.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>



<p>Im ursprünglichen Rennstreckenbau waren Auslaufzonen nicht üblich. Häufig standen sogar die Zuschauer unmittelbar an der Fahrbahn, nach heutigen Erkenntnissen und Standards absolut ungenügend nur durch Strohballen, Absperrdrähte oder Holzzäune vom Renngeschehen getrennt. Erst nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> und besonders nach den schweren Unfällen 1952 auf dem <a href="Grenzlandring" title="Grenzlandring">Grenzlandring</a> (13 oder 14 Tote) und 1955 beim <a href="24-Stunden-Rennen_von_Le_Mans" title="24-Stunden-Rennen von Le Mans">24-Stunden-Rennen von Le Mans</a> (84 Tote) wurden Sicherheitsfragen bei Motorsportbehörden, Rennveranstaltern und Streckenbetreibern allmählich zum Thema. Die Möglichkeiten zur Verringerung des Risikos waren allerdings vor allem bei den damals noch verbreiteten <a href="Tempor%C3%A4r" title="Temporär">temporären</a> <a href="Stadtkurs" title="Stadtkurs">Stadt</a>- und Straßenkursen durch räumliche und finanzielle Einschränkungen begrenzt. Auf Land- und Nationalstraßen, wie sie etwa für die Rennstrecke <a href="Rouen-les-Essarts" title="Rouen-les-Essarts">Rouen-les-Essarts</a> in Frankreich genutzt wurden, gab es kaum Platz zur Einrichtung von Auslaufzonen. Hier führte die Fahrbahn teilweise ohne Sicherung direkt an Bäumen oder Gebäuden vorbei; besonders augenfällig auch bei den ursprünglichen, langen Streckenversionen von <a href="Circuit_de_Reims-Gueux" title="Circuit de Reims-Gueux">Reims-Gueux</a> in Frankreich und <a href="Circuit_de_Spa-Francorchamps" title="Circuit de Spa-Francorchamps">Spa-Francorchamps</a> in Belgien.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit kamen langfristig nur permanente Kurse für größere Sicherheitsumbauten in Frage. Häufig fehlte es den Verantwortlichen aber auch hier anfangs an der Bereitschaft zu Verbesserungen, sodass es noch viele Jahre lang zu zahlreichen Unfällen mit getöteten Fahrern<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Zuschauern kam. So starben beim tödlichen Unfall des deutschen Grand-Prix-Fahrers <a href="Wolfgang_Graf_Berghe_von_Trips" title="Wolfgang Graf Berghe von Trips">Wolfgang Graf Berghe von Trips</a> im September 1961 in <a href="Autodromo_Nazionale_Monza" class="mw-redirect" title="Autodromo Nazionale Monza">Monza</a> auch 15 Rennbesucher, die nur durch einen niedrigen Wall und einen kleinen Drahtzaun von der Strecke getrennt waren und vom fast ungebremsten Unfallfahrzeug getroffen wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erste_Auslaufzonen">Erste Auslaufzonen</h3></div>
<p>Das wachsende Sicherheitsbedürfnis von prominenten Rennfahrern wie <a href="Jackie_Stewart" title="Jackie Stewart">Jackie Stewart</a> und <a href="Jacky_Ickx" title="Jacky Ickx">Jacky Ickx</a><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Veranstaltern und Zuschauern sowie die immer höheren Geschwindigkeiten ab den 1960er-Jahren – vor allem in der <a href="Formel_1" title="Formel 1">Formel 1</a> – zwangen die Rennstreckenbesitzer jedoch zunehmend zum Bau von Auslaufzonen. Pioniere dieser Entwicklung waren unter anderem die Rennfahrer <a href="Henri_Pescarolo" title="Henri Pescarolo">Henri Pescarolo</a> und <a href="Jean-Pierre_Beltoise" title="Jean-Pierre Beltoise">Jean-Pierre Beltoise</a> als Planer des <a href="Circuit_Paul_Ricard" title="Circuit Paul Ricard">Circuit Paul Ricard</a> 1970 in Frankreich und der niederländische Rennstreckendesigner <a href="Hans_Hugenholtz" title="Hans Hugenholtz">Hans Hugenholtz</a> mit der Anlage von <a href="Nivelles-Baulers" title="Nivelles-Baulers">Nivelles-Baulers</a> 1971 in Belgien.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hugenholtz hatte sich schon in den 1960er-Jahren mit den Entwürfen der <a href="Liste_der_Formel-1-Rennstrecken" title="Liste der Formel-1-Rennstrecken">Formel-1-Rennstrecken</a> von <a href="Suzuka_International_Racing_Course" title="Suzuka International Racing Course">Suzuka</a> (Japan), <a href="Circuit_Zolder" title="Circuit Zolder">Zolder</a> (Belgien), <a href="Circuito_del_Jarama" title="Circuito del Jarama">Jarama</a> (Spanien) und des <a href="Hockenheimring_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Hockenheimring Baden-Württemberg">Hockenheimring</a>-<i>Motodroms</i> hervorgetan. Außerdem führte er die sogenannten „Fangzäune“ im Motorsport ein, flexible Zaunkonstruktionen, die von der Strecke abgekommene Rennwagen abbremsen konnten. Diese zum Teil in mehreren Reihen hintereinander aufgestellten Drahtzäune reichten aber später nicht mehr aus und wurden im Lauf der Zeit durch breite Auslaufzonen ergänzt oder ersetzt. Anfangs wurden diese Bereiche fast ausschließlich mit <a href="Rasen" title="Rasen">Rasen</a>, <a href="Sand" title="Sand">Sand</a> oder <a href="Kies" title="Kies">Kies</a> belegt, ab den späten 1990er-Jahren aber zunehmend <a href="Asphalt" title="Asphalt">asphaltiert</a> und zum Teil erheblich verbreitert. Vorreiter war hier bereits 1975 der <a href="Circuit_de_Dijon-Prenois" title="Circuit de Dijon-Prenois">Circuit de Dijon-Prenois</a> in Frankreich: Beim Umbau mit Verlängerung der Strecke wurden große Teile der Auslaufzonen auf beiden Seiten der Fahrbahn <a href="Beton" title="Beton">betoniert</a> oder asphaltiert. Allerdings ersetzen noch bis in die heutige Zeit hinein einige Streckenbetreiber die nach älteren Methoden gebauten Zonen durch Asphaltbeläge, so etwa 2007 in Monza.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_Aus_für_ältere_Strecken"><span id="Das_Aus_f.C3.BCr_.C3.A4ltere_Strecken"></span>Das Aus für ältere Strecken</h3></div>
<p>Die zunehmend akzeptierte Notwendigkeit von Auslaufzonen hatte ab den 1970er-Jahren erheblichen Einfluss auf die Länge und Bauart der älteren Kurse; zum Teil führte sie auch zur völligen Aufgabe von Strecken, wenn ein Umbau nicht möglich oder <a href="Rentabilit%C3%A4t" title="Rentabilität">rentabel</a> erschien. So wurden etwa die Streckenverläufe von Spa-Francorchamps 1979 von über 14 auf rund 7&nbsp;Kilometer und des <a href="Circuit_de_Charade" title="Circuit de Charade">Circuit de Charade</a> 1989 von rund 8 auf knapp 4&nbsp;Kilometer halbiert, weil nur eine derart drastisch verkürzte Strecke ausreichend sicher gestaltet werden konnte. Zu den Kursen, die komplett geschlossen wurden, gehörten unter anderem die <a href="Solitude-Rennstrecke" title="Solitude-Rennstrecke">Solitude-Rennstrecke</a> bei <a href="Stuttgart" title="Stuttgart">Stuttgart</a> 1966, Reims-Gueux 1972, der <a href="Masaryk-Ring" title="Masaryk-Ring">Masaryk-Ring</a> (damals Tschechoslowakei) 1986, Rouen-les-Essarts 1993 und die <a href="AVUS" title="AVUS">AVUS</a> in Berlin 1998.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es gibt nur noch wenige permanente Rennstrecken, die nicht oder nur unzureichend über Auslaufzonen verfügen, etwa die <a href="Nordschleife" title="Nordschleife">Nordschleife</a> des <a href="N%C3%BCrburgring" title="Nürburgring">Nürburgrings</a>. Meist gelten diese Pisten inzwischen als zu unsicher für den modernen Rennbetrieb. So erließ das französische Innenministerium im Mai 2006 ein <a href="Dekret" title="Dekret">Dekret</a> zur Verbesserung der Sicherheit von Rennstrecken<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, das bei der Mehrzahl der Kurse in Frankreich umfangreiche Umbauten zur Folge hatte. Auch die Betreiber der zahlreichen kleinen, privaten <a href="Teststrecke" title="Teststrecke">Teststrecken</a> mussten bis zum Saisonbeginn 2007 teilweise Streckenführungen ändern oder Rodungen vornehmen, um die von neuen gesetzlichen Normen vorgegebenen größeren Auslaufzonen bauen zu können. Die Verwendung von Asphaltstreifen wurde jedoch nicht vorgeschrieben, sodass es meist bei Kiesbetten blieb.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anlagen wie die Strecke von <i>Mas du Clos</i> in der <a href="Auvergne" title="Auvergne">Auvergne</a>, bei der die – mit rund 2 Millionen Euro veranschlagten – erforderlichen Umbauten 2007 noch nicht erfolgt waren, verloren die Betriebsgenehmigung und waren somit akut von der Schließung bedroht.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grundsätzliche_Techniken"><span id="Grunds.C3.A4tzliche_Techniken"></span>Grundsätzliche Techniken</h3></div>


<p>Auslaufzonen werden sinnvollerweise im Bereich der Außenseiten von Kurven und <a href="Schikane_(Verkehr)" title="Schikane (Verkehr)">Schikanen</a> eingerichtet und schließen meist direkt an die <a href="Curb" title="Curb">Curbs</a> am Streckenrand an. Im Idealfall haben sie eine leichte <a href="%C3%9Cberh%C3%B6hung" title="Überhöhung">Überhöhung</a>, die den Bremseffekt verstärkt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Moderne Auslaufzonen beginnen mit einem ein bis fünf Meter breiten „Grünstreifen“ aus Gras, <a href="Kunstrasen" title="Kunstrasen">Kunstrasen</a>, einem Teppichboden-artigen Belag oder lackiertem Beton. Dieser – offiziell noch nicht als Auslaufzone, sondern sinngemäß als „<a href="Bankett_(Stra%C3%9Fe)" title="Bankett (Straße)">Bankett</a>“ (englisch: <i>verge</i>) bezeichnete – Streifen soll unter anderem durch seinen geringen <a href="Reibungskoeffizient" title="Reibungskoeffizient">Reibungskoeffizienten</a> ein absichtliches Überfahren verhindern, da hier ein Fahrzeug schnell die Bodenhaftung verlieren und außer Kontrolle geraten kann. Daran schließt eine Fläche mit rund vier Zentimeter starker, <a href="Asphalt#Asphaltbeton_(Heißeinbau)" title="Asphalt">„heiß eingebauter“ Asphaltbeton</a>-Deckschicht an. Mit der Beimischung von genau berechneten <a href="Kalkstein" title="Kalkstein">Kalk</a>- und <a href="Sandstein" title="Sandstein">Sandstein</a>-Staub-Anteilen sowie chemischer Zusatzstoffe wird dabei eine feinere <a href="Rauigkeit" class="mw-redirect" title="Rauigkeit">Mikrorauigkeit</a> und durch den damit verstärkten Verzahnungseffekt zwischen Reifengummi und Asphalt ein höherer Reibwert als beim normalen Fahrbahnbelag<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erreicht. Diese Asphaltfläche mündet bei einigen Strecken in ein mindestens vier Meter breites und etwa 25&nbsp;Zentimeter tiefes Kiesbett. Dies besteht nach den Vorgaben des Internationalen Automobil-Dachverbandes FIA aus kugelförmigen Steinen mit einem Durchmesser zwischen 5 und 16&nbsp;Millimetern. Am Ende des Kiesbetts wird ein mindestens ein Meter hoher Stapel aus zwei bis sechs Reihen von miteinander verschraubten Autoreifen aufgestellt. Die vorderste Reihe sollte dabei mit einer mindestens 12&nbsp;Millimeter dicken Gummiplane zur Strecke hin abgedeckt werden, um ein Durchbrechen oder Einhaken des Fahrzeugs in den Reifenstapeln zu verhindern. So präparierte Konstruktionen können bis zu 80&nbsp;% der Aufprallenergie absorbieren. Dahinter wird die Auslaufzone mit einer <a href="Mauer" title="Mauer">Mauer</a> oder einer <a href="Leitplanke" class="mw-redirect" title="Leitplanke">Leitplanke</a> mit aufgesetztem Schutzzaun begrenzt, um Kollisionen mit Fahrzeugen auf benachbarten Streckenteilen und eine Gefährdung von Zuschauern und Streckenposten – auch durch weggeschleuderte Fahrzeugteile – zu verhindern.
</p><p>Auf sehr schnellen Strecken oder an Stellen, bei denen keine ausreichend große Auslaufzone gebaut werden kann, wird seit <a href="Formel-1-Saison_2006" class="mw-redirect" title="Formel-1-Saison 2006">2006</a> eine Weiterentwicklung getestet: Die <i>High Speed Barrier</i> (dt.: „Hochgeschwindigkeits-Barriere“), eine dreischichtige Kombination aus <a href="Polyethylen" title="Polyethylen">Polyethylen</a>-Schaumblöcken, mehrlagigen Reifenstapeln und einer Begrenzungsmauer oder Leitplanke. Diese rund vier Meter breite Konstruktion wurde erstmals beim <a href="Gro%C3%9Fer_Preis_von_Italien" title="Großer Preis von Italien">Großen Preis von Italien</a> in Monza eingesetzt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Unechtes_Kiesbett"><span id="Kiesbett"></span> Unechtes Kiesbett</h4></div>
<p>Beim <a href="Gro%C3%9Fer_Preis_der_Niederlande_2022" title="Großer Preis der Niederlande 2022">Großen Preis der Niederlande 2022</a> in <a href="Circuit_Park_Zandvoort" class="mw-redirect" title="Circuit Park Zandvoort">Zandvoort</a> testete die FIA, bzw. die Formel 1 erstmalig eine neue Variante der Streckenbegrenzung. Da besonderes beim Rennen <a href="Gro%C3%9Fer_Preis_der_Niederlande_2021" title="Großer Preis der Niederlande 2021">2021</a> viel Kies durch Verlassen der Strecke auf die Fahrbahn transportiert wurde, testete man 2022 in der Kurve 12 im realen Rennbetrieb ein sogenanntes <i>Unechtes Kiesbett</i>. Hierbei wird ein 1-Meter-breiter Kiesstreifen direkt neben den Curbs mit Kunstharz gebunden. Diese Fläche ist rutschiger und holpriger ausgelegt als die Fahrbahn und soll so das Abkürzen unattraktiv machen und gleichzeitig losen Kies auf der Fahrbahn reduzieren.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Asphalt_bevorzugt">Asphalt bevorzugt</h3></div>
<p>Obwohl es dazu keine ausdrückliche Vorschrift gibt, sondern nur eine Empfehlung der FIA, sind reine Kiesbetten vor allem auf Formel-1-Rennstrecken nur noch an wenigen Stellen vorhanden. Diese können generell durch den hohen Reibwert zwar ein Fahrzeug schnell abbremsen, aber auch zum Eingraben und damit zum Ausscheiden des Rennwagens führen. Allerdings rutschen Rennwagen mit geringer Bodenfreiheit (teilweise unter fünf Zentimeter) und glatten Unterböden unter Umständen auch weitgehend ungebremst über die Kieselsteine hinweg. Bei Kies-Auslaufzonen muss deshalb mehr Platz bis zur nächsten Leitplanke oder Mauer als bei asphaltierten Flächen eingeplant werden.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einigen Fällen gab es durch Kiesbetten auch schon gefährliche Überschläge, weil sich eine Fahrzeugseite im Kies eingegraben hatte und es so zu einem <a href="Drehmoment" title="Drehmoment">Drehmoment</a> kam, das zum Aufkippen des Fahrzeugs führte. <a href="%C3%9Cberrollvorrichtung" title="Überrollvorrichtung">Überrollbügel</a> von <a href="Monoposto" title="Monoposto">Monoposti</a> können bei einem Überschlag in den relativ weichen Untergrund einsinken und so keinen ausreichenden Schutz des Fahrerkopfes mehr gewährleisten.
</p><p>Reine Gras-Auslaufzonen werden wegen ihres geringen Reibwertes (vor allem bei Nässe) nicht mehr gebaut, ebenso wenig Betonflächen, die noch auf einigen älteren Strecken wie in <a href="Circuit_de_Dijon-Prenois" title="Circuit de Dijon-Prenois">Dijon-Prenois</a> zu finden sind. Als nicht stabil genug erwies sich bei den Auslaufzonen der 2004 eröffneten Rennstrecke <a href="Bahrain_International_Circuit" title="Bahrain International Circuit">Bahrain International Circuit</a> (BIC) die anfangs verbaute Mischung aus verdichtetem Sand, Zement und Wasser, sodass Teile dieses Belags die Fahrbahn verschmutzten. 2007 wurden diese Zonen durch Asphalt ersetzt, der sandfarben lackiert wurde.
</p><p>Die modernsten und großflächigsten Auslaufzonen weltweit gab es bis zur Fertigstellung neuer Formel-1-Rennstrecken 2005 auf dem zwischen 1999 und 2002 modernisierten Circuit Paul Ricard. Der neue Besitzer, <a href="Bernie_Ecclestone" title="Bernie Ecclestone">Bernie Ecclestone</a>, ließ dort ein ausgeklügeltes System von drei aufeinander folgenden Asphaltstreifen mit unterschiedlichen, sehr hohen Reibwerten – unter anderem erreicht durch die Beimischung von <a href="Wolfram" title="Wolfram">Wolfram</a> – bauen, das außer Kontrolle geratene Formel-1-Rennwagen aus hohen Geschwindigkeiten zuverlässig abbremsen kann, ohne dass es zu Beschädigungen am Fahrzeug kommt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies sparte den dort testenden Teams (<a href="Toyota_Racing" title="Toyota Racing">Toyota</a> unterhielt dort ein permanentes Test-Center) Kosten und Zeit, die sie sonst für die Bergung und Reparatur von verunfallten Autos aufbringen müssten. Das FIA-„Institut für Motorsport-Sicherheit“ verlieh dem Circuit Paul Ricard 2006 unter anderem wegen dieser Auslaufzonen-Konzeption als erstem Preisträger den <i>FIA Institute Centre of Excellence Award</i>,<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die zweite mit diesem Preis ausgezeichnete Strecke war der Bahrain International Circuit 2007.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein weiterer, oft finanziell wichtiger Grund für Asphaltflächen ist die weitere Nutzung der Rennstrecken für Trackdays, also private Trainings- und Rennveranstaltungen. Die Schäden, die an den Fahrzeugen bei eventuellen Abflügen von der Strecke entstehen würden, lassen sich so möglichst gering halten.<sup id="cite_ref-:0_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Solche Veranstaltungen bilden eine wichtige Einnahmequelle der Streckenbetreiber, stehen aber damit auch im Konflikt zu professionellen Rennfahrern, die oftmals Kiesbetten bevorzugen würden.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Yas_Marina_Circuit" title="Yas Marina Circuit">Yas Marina Circuit</a> in Abu Dhabi stellt in dieser Hinsicht ein anschauliches Beispiel dar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rückkehr_der_Kiesbetten"><span id="R.C3.BCckkehr_der_Kiesbetten"></span>Rückkehr der Kiesbetten</h3></div>
<p>Die immer weiterführende Asphaltierung von Auslaufzonen führt allerdings auch zu neuen Herausforderungen. Durch die neuen Asphaltflächen erscheint die eigentliche Fahrbahn wesentlich breiter und weniger eingegrenzt. Außerdem hat ein Überschreiten der Fahrbahn weniger drastische Konsequenzen, sodass immer mehr Teile die nicht zur Fahrbahn gehören trotzdem mitbenutzt werden. Die modernen Rennstrecken, auf denen die Formel 1 gastiert, weisen oft gemeinsame bauliche Merkmale auf und werden von einigen Fahrern häufig als langweilig oder zu wenig spektakulär bezeichnet, da sie sich im Layout und Streckenführung zu wenig voneinander unterscheiden. Üblicherweise werden solche "Track Limit" Vergehen geahndet, bspw. mit dem Streichen der Rundenzeit der aktuell gefahrenen Runde. Zur Überwachung werden an der Strecke Kameras und Sensoren in der Fahrbahndecke installiert. Jedoch gab es immer wieder Lücken in der Überwachung, sodass sich Fahrer regelwidrig einen Vorteil verschafften, da sie Kurven mit höherer Geschwindigkeit durchfahren konnten.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere bei modernen Rennstrecken, auf denen die Formel 1 gastiert, gab es in der Vergangenheit wiederholt gehäufte Verstöße. Am häufigsten traten diese Vergehen zuletzt während des <a href="Gro%C3%9Fer_Preis_von_%C3%96sterreich_2023" title="Großer Preis von Österreich 2023">Großen Preises von Österreich 2023</a> auf. Dort wurden während der Veranstaltung allein im Rennen 84 "Track Limit" Vergehen gezählt.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Oft können erst nach dem Rennen Strafen ausgesprochen werden, was das eigentliche Rennergebnis im Nachhinein drastisch verändern kann und so dem Sport nicht zuträglich ist.<sup id="cite_ref-:0_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese Problematik sorgte bei vielen Streckenbetreibern für ein Umdenken, sodass auf einigen Formel 1 Strecken ehemals asphaltierte Auslaufzonen wieder durch klassische oder mobile Kiesbetten ersetzt wurden. Beispiele für die Reinstallation klassischer Kiesbetten sind etwa <a href="Autodromo_Internazionale_Enzo_e_Dino_Ferrari_di_Imola" class="mw-redirect" title="Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari di Imola">Imola</a><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder <a href="Circuit_de_Spa-Francorchamps" title="Circuit de Spa-Francorchamps">Spa</a><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Am <a href="Red_Bull_Ring" title="Red Bull Ring">Red Bull Ring</a> entschied man nach der Anweisung durch die FIA für den Einbau von wieder entfernbaren Kiesstreifen direkt an den <a href="Curb" title="Curb">Kerbs</a> der neuralgischen Stellen.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Planung">Planung</h2></div>

<p>Die einstige Rolle des 1995 verstorbenen Hans Hugenholtz für die Planung von Formel-1-Rennstrecken und deren Auslaufzonen hat inzwischen der von den Medien gerne als „Herr der Ringe“ bezeichnete Branchenprimus, der deutsche Bauingenieur <a href="Hermann_Tilke" title="Hermann Tilke">Hermann Tilke</a> mit seinem <a href="Aachen" title="Aachen">Aachener</a> Ingenieur- und Architekturbüro eingenommen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beim Neubau von Rennstrecken jeglicher Art oder bei der Modernisierung von bereits bestehenden Kursen<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> berechnet er die Dimension der Auslaufzonen durch ein „Strahlenmodell“ am <a href="Computer-aided_design" class="mw-redirect" title="Computer-aided design">Computer</a>. Dabei werden die angenommene maximale Geschwindigkeit und die Richtung eines Fahrzeugs beim unkontrollierten Verlassen der Rennstrecke ab dem <a href="Bremspunkt" title="Bremspunkt">Bremspunkt</a> für jeden Punkt des Kurvenbereichs und der daraus resultierende benötigte Sturzraum kalkuliert. Nach den FIA-Regeln werden dabei die Geschwindigkeiten und Gewichte von Formel-1-Fahrzeugen zugrunde gelegt. Deren maximale <a href="Kinetische_Energie" title="Kinetische Energie">kinetische Energie</a> ist trotz des verhältnismäßig geringen Gewichts<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> durch die Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 350&nbsp;km/h mit über 36,7 Millionen <a href="Joule" title="Joule">Joule</a> normalerweise größer als die anderer Rennwagen, wodurch die für sie berechneten Auslaufzonen häufig für alle Fahrzeugklassen ausreichend groß oder gar überdimensioniert sind.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Richtwerte können dabei die durchschnittlichen, maximalen Verzögerungsleistungen der Formel&nbsp;1 herangezogen werden: Aus 300&nbsp;km/h beträgt hier der bestmögliche <a href="Bremsweg" title="Bremsweg">Bremsweg</a> bis zum Stillstand etwa 90&nbsp;Meter, aus 200&nbsp;km/h rund 55&nbsp;Meter, aus 100&nbsp;km/h sind es etwa 19&nbsp;Meter.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Idealfall sollte die kinetische Energie vor dem Aufprall auf ein festes Hindernis auf Null abgebaut werden, das Fahrzeug also zum Stillstand gekommen sein. Während die Ausdehnung von Auslaufzonen noch in den 1980er-Jahren zum Teil kaum eine Fahrbahnbreite (acht bis 15&nbsp;Meter) erreichte, werden bei modernen Kursen wie dem 2005 eröffneten <a href="Istanbul_Park_Circuit" title="Istanbul Park Circuit">Istanbul Park Circuit</a> in der Türkei bis zu 80&nbsp;Meter breite Bereiche gebaut. Die FIA gibt für neue Rennstrecken 30 bis 100 Meter als Richtwert vor.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für bereits bestehende Strecken stellt sie neuerdings ein <i>Circuit Safety Analysis System (CSAS)</i> (dt.: „Streckensicherheits-Analysesystem“) zur Verfügung, ein Computerprogramm, mit dem aus Sensordaten von Formel-1-Autos bei vorangegangenen Rennen und Unfällen Erkenntnisse über die Dimensionen der benötigten Auslaufzonen und Sicherheitsbarrieren gewonnen werden können.
</p><p>Bei der Planung von Auslaufzonen mit großen Asphaltflächen muss wegen der <a href="Aquaplaning" title="Aquaplaning">Aquaplaning</a>-Gefahr auf ausreichende <a href="Drainage_(Bau)" class="mw-redirect" title="Drainage (Bau)">Entwässerung</a> geachtet werden. Da diese Flächen meist ein leichtes Gefälle zur Strecke hin haben, fließt das Oberflächenwasser in Richtung Fahrbahn. Davor wird deshalb ein schmaler Drainagestreifen – etwa aus gerilltem oder gelochtem Metall – zwischen Asphalt und Curb eingebaut, teilweise genügt auch ein ausreichend wasserdurchlässiger Streifen aus Gras oder Kunstrasen. Bei reinen Kiesbetten ist dieser Streifen unnötig, weil hier das Wasser versickert, bevor es auf die Fahrbahn fließen kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachteile">Nachteile</h2></div>


<p>Weitläufige Auslaufzonen verursachen neben hohen Kosten für Grundstücksfläche und Bau meist große Distanzen zwischen Rennstrecke und Zuschauerbereichen. Die Fahrzeuge können deshalb bei modernen Strecken wie dem <a href="Shanghai_International_Circuit" title="Shanghai International Circuit">Shanghai International Circuit</a> von den Rennbesuchern nur aus großer Entfernung wahrgenommen werden, was das subjektive Erlebnis der gefahrenen Geschwindigkeiten stark herabsetzt. Großflächig asphaltierte Zonen reduzieren diese Tempowahrnehmung zusätzlich; vor allem bei relativ langsamen Rennwagenklassen wie etwa der <a href="Tourenwagen-Weltmeisterschaft" title="Tourenwagen-Weltmeisterschaft">Tourenwagen-Weltmeisterschaft</a>. Für die Zuschauer ergibt sich etwa bei Teilen der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke in Istanbul mit bis zu 21,5&nbsp;Meter breiter Fahrbahn und maximal 80&nbsp;Meter breiter Asphalt-Auslaufzone der optische Eindruck eines über 100&nbsp;Meter breiten und mehrere 100 Meter langen Parkplatzes. Ein ähnliches Bild bietet sich seit 2003 nach dem Umbau des <i>Complexe du Lycée</i> in <a href="Circuit_de_Nevers_Magny-Cours" title="Circuit de Nevers Magny-Cours">Magny-Cours</a>, wo die Strecke nach einem Hochgeschwindigkeits-Teilstück in eine scharfe Rechtskurve abbiegt und durch eine großzügig bemessene Auslaufzone mit kombiniertem Asphalt/Kiesbelag abgesichert wird. Den subjektiven Eindruck von Weitläufigkeit haben dort auch die Rennfahrer, die auf solchen Streckenabschnitten ihr Tempo möglicherweise zu gering einschätzen<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder bewusst eine höhere Geschwindigkeit wählen, weil ein eventueller „Abflug“ nicht zwangsläufig zum Ausfall führen würde. Bei einigen Strecken werden Asphalt-Auslaufzonen auch teilweise in die <a href="Ideallinie" title="Ideallinie">Ideallinie</a> „eingebaut“, also absichtlich mitbenutzt.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach den FIA-Regeln für Rennstrecken muss der Fahrbahnrand jedoch beidseitig mit einem mindestens zehn Zentimeter breiten, weißen Streifen aus rutschfester Lackierung markiert werden. Ein offensichtlich absichtliches Überfahren dieses Streifens mit der kompletten Fahrzeugbreite wird in der Regel mit Strafen belegt, die von einer Verwarnung bis zur Disqualifikation reichen können. Damit soll der Missbrauch einer Auslaufzone als zusätzliche Fahrbahnbreite verhindert werden.
</p><p>Formel-1-Promoter <a href="Bernie_Ecclestone" title="Bernie Ecclestone">Bernie Ecclestone</a> erklärte im Januar 2006 bei einer Veranstaltung: „Ob wir bei den Auslaufzonen bei manchen Strecken etwas über die Stränge geschlagen haben, kann ich nicht beurteilen, aber bei einigen kann einem der Sprit ausgehen, bevor man in die Reifenstapel einschlägt“.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er favorisiert deshalb in jüngster Zeit wieder <a href="Stadtkurs" title="Stadtkurs">Stadtkurse</a> ohne Auslaufzonen wie in den Anfangstagen des Rennsports, da hier seiner Meinung nach für die Zuschauer spektakulärer Sport geboten werden könne. So wurden ab <a href="Formel-1-Saison_2008" class="mw-redirect" title="Formel-1-Saison 2008">2008</a> neue Formel-1-Stadtrennstrecken in <a href="Valencia_Street_Circuit" title="Valencia Street Circuit">Valencia</a>, <a href="Abu_Dhabi" title="Abu Dhabi">Abu Dhabi</a>, <a href="Gwangyang" title="Gwangyang">Gwangyang</a> (Südkorea), <a href="Neu-Delhi" title="Neu-Delhi">Neu-Delhi</a>, <a href="Gro%C3%9Fer_Preis_von_Singapur" title="Großer Preis von Singapur">Singapur</a> und im <a href="Disneyland_Resort_Paris" class="mw-redirect" title="Disneyland Resort Paris">Disneyland Resort Paris</a> befahren, geplant oder zumindest in Erwägung gezogen.
</p><p>Als nicht sinnvoll gelten Auslaufzonen bei Streckenteilen, bei denen ein außer Kontrolle geratenes Fahrzeug die Strecke in einem sehr spitzen <a href="Winkel" title="Winkel">Winkel</a> verlässt; etwa bei Geraden oder bei sehr langgezogenen Kurven. Hier bevorzugt die FIA nach dem vorgeschriebenen Bankett-Streifen eine glatte, durchgehende Mauer oder Leitplanke, an der die Autos entlang rutschen können und dabei schnell Geschwindigkeit abbauen. Als obere Grenze für diese Bauweise werden etwa 30&nbsp;Grad <a href="Winkelma%C3%9F" title="Winkelmaß">Winkelmaß</a> angenommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auslaufzonen_für_Motorradrennen"><span id="Auslaufzonen_f.C3.BCr_Motorradrennen"></span>Auslaufzonen für Motorradrennen</h2></div>
<p>Nach Ansicht der obersten <a href="Motorradsport" title="Motorradsport">Motorradsport</a>-Organisation <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_Internationale_de_Motocyclisme" title="Fédération Internationale de Motocyclisme">FIM</a> sind Auslaufzonen beim Straßenrennsport aus verschiedenen Gründen unverzichtbar: Sie fungieren als Begrenzung und Stabilisierung der Grundstruktur der Fahrbahn, sie erhöhen die Sicherheit durch Verbesserung der Sichtverhältnisse und die damit verbundene Möglichkeit, die komplette Streckenbreite auszunutzen, und sie dienen bei ausreichender Dimensionierung als Anhalteweg für von der Fahrbahn abgekommene Motorräder.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei Motorradrennen werden die Streckenbegrenzungen nach den Auslaufzonen durch <i>Airfences</i> (deutsch: „Luftzäune“) – große luftgepolsterte Kunststoffkissen, die beim Aufprall eines Fahrers stark nachgeben und so die kinetische Energie schonend auffangen – abgesichert.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Sicherheitseinrichtungen werden meist nur für die Dauer der Rennveranstaltung installiert und müssen durch die <i>Commission de Courses sur Route (CCR)</i> der FIM <a href="Motorsport-Homologation" title="Motorsport-Homologation">homologiert</a> werden.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Speziell für Motorradrennen geplante oder präparierte Auslaufzonen haben etwa der <a href="TT_Circuit_Assen" title="TT Circuit Assen">TT Circuit Assen</a> in den Niederlanden, die neue Version des <a href="Misano_World_Circuit" class="mw-redirect" title="Misano World Circuit">Misano World Circuit</a> in Italien, der <a href="Circuito_de_Jerez" title="Circuito de Jerez">Circuito de Jerez</a> in Spanien, der <a href="Circuit_Bugatti" title="Circuit Bugatti">Circuit Bugatti</a> in Frankreich, der <a href="Phillip_Island_Circuit" title="Phillip Island Circuit">Phillip Island Circuit</a> in Australien oder der <a href="Sachsenring" title="Sachsenring">Sachsenring</a> in Deutschland. Auf diesen Strecken gastiert unter anderem regelmäßig die <a href="MotoGP" title="MotoGP">MotoGP</a> als höchste Klasse im Motorrad-Straßenrennsport, während Autorennen nur eine untergeordnete Bedeutung haben. Formel-1-Rennen finden dort zurzeit nicht statt.
</p><p>Die bisher breiteste Auslaufzone weltweit entstand beim Umbau des ehemaligen Formel-1-<i>Infield</i>-Straßenkurses im <a href="Indianapolis_Motor_Speedway" title="Indianapolis Motor Speedway">Indianapolis Motor Speedway</a> zu einer Motorrad-Rennstrecke. Beim <a href="Gro%C3%9Fer_Preis_von_Indianapolis_(Motorrad)" title="Großer Preis von Indianapolis (Motorrad)">Motorrad-Grand-Prix</a> im September 2008 verliefen die ersten vier Kurven nach der Start- und Zielgeraden auf dem 4,186&nbsp;km langen und entgegen dem Uhrzeigersinn zu befahrenden Kurs unterhalb der ersten beiden Steilkurven des bereits bestehenden Ovals und nutzten diese als zusätzlichen asphaltierten Sturzraum. Die Gesamtbreite dieser Auslaufzone betrug rund 240&nbsp;Meter.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Konflikt_zwischen_Automobil_und_Motorrad">Konflikt zwischen Automobil und Motorrad</h2></div>
<p>Bei Strecken, die sowohl von Autos als auch von Motorrädern genutzt werden, führt der Aufbau von Auslaufzonen jedoch zu einem <a href="Zielkonflikt" title="Zielkonflikt">Zielkonflikt</a>. Motorräder werden nach einem Sturz durch Asphaltzonen nur schwach abgebremst, da die Maschinen fast nie mit den Reifen, sondern mit Metall- oder Plastikteilen über die Auslaufzone rutschen. Dadurch entsteht nur eine geringe <a href="Reibung" title="Reibung">Gleitreibung</a>, das Motorrad rutscht unter Umständen bis zu den Streckenbegrenzungen und kann dabei stark beschädigt werden. Bei hohen Geschwindigkeiten und entsprechend langen Gleitphasen steigt auch das Verletzungsrisiko für die Fahrer, vor allem wegen des starken <a href="Abrieb" title="Abrieb">Abriebs</a> der <a href="Schutzausr%C3%BCstung_(Motorradsport)" title="Schutzausrüstung (Motorradsport)">Schutzkleidung</a>. Hier kann es zu schweren <a href="Verbrennung_(Medizin)" title="Verbrennung (Medizin)">Verbrennungen</a> und <a href="Sch%C3%BCrfwunde" title="Schürfwunde">Hautabschürfungen</a> kommen. Im schlimmsten Fall, insbesondere in schnellen Kurven, führen nicht für den Motorradsport geeignete Auslaufzonen dazu, dass Fahrer nahezu ungebremst mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung einschlagen. Tragisches Beispiel hierfür ist der Unfall von Carlos Tatay in <a href="Aut%C3%B3dromo_Internacional_do_Algarve" title="Autódromo Internacional do Algarve">Portimão</a> 2023 während des Rennens der <a href="Motorrad-Europameisterschaft" title="Motorrad-Europameisterschaft">Moto2-Europameisterschaft</a>. Er war nach dem Sturz in Kurve 1 mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung eingeschlagen und trug eine dauerhafte Querschnittslähmung davon.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ähnliches gilt auch für den Sturz von <a href="%C3%81lex_M%C3%A1rquez" title="Álex Márquez">Álex Márquez</a> während des MotoGP-Rennens in <a href="Silverstone_Circuit" title="Silverstone Circuit">Silverstone</a> <a href="Motorrad-Weltmeisterschaft_2025" title="Motorrad-Weltmeisterschaft 2025">2025</a>. Dort war er direkt nach dem Start ebenfalls in Kurve 1 gestürzt und hatte die Begrenzung der Strecke knapp verfehlt. Nach dem Rennen wies er auf die dort fehlenden Kiesbetten hin.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Strecken werden (Silverstone) und wurden (Portimão) auch für Rennen der Formel 1 genutzt.
</p><p>Daher sind aus den genannten Gründen Kiesbetten für den Motorradsport unverzichtbar und ein wichtiger Bestandteil der Streckensicherheit. Dabei muss jedoch beim Präparieren auf einen „sanften“ Übergang vom vorangehenden Grünstreifen geachtet werden, da sonst durch die abrupte Änderung des Reibwertes ein Drehmoment auftreten kann, das zum <a href="Highsider" class="mw-redirect" title="Highsider">Überschlag</a> von Fahrer und Maschine führt. Auch quer zur Sturzrichtung gezogene Furchen im Kiesbett können diesen Effekt auslösen. Das FIM-Regelwerk fordert deshalb eine glatte, ungewellte Oberfläche. Bei <a href="Lowsider" class="mw-redirect" title="Lowsider">„Ausrutschern“</a> aus niedrigen Geschwindigkeiten haben Asphaltzonen wiederum den Vorteil, dass Fahrer und Motorrad nach kurzer Gleitphase meist weitgehend unbeschadet das Rennen fortsetzen können. Idealerweise weist eine Auslaufzone für Motorradrennen eine Kombination aus Asphaltflächen nahe der Strecke und danach folgende Kiesbetten auf, die von mit 'Airfences' ausgerüsteten Streckenbegrenzungen abgeschlossen werden. Hierbei muss das Rollmaterial der Kiesbetten laut den Vorgaben der <a href="FIM" class="mw-disambig" title="FIM">FIM</a> einen Durchmesser von 6–15 mm aufweisen und die Kiesschicht eine Stärke von 25 cm aufweisen.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonderformen">Sonderformen</h2></div>
<p>Auf der einzigen heute noch gefahrenen traditionellen Formel-1-Stadtrennstrecke, dem <a href="Circuit_de_Monaco" title="Circuit de Monaco">Circuit de Monaco</a>, werden seit 1995 an einigen Stellen mit Wasser gefüllte Kunststofftanks als Ersatz für die nicht vorhandenen Auslaufzonen eingesetzt. Außerdem gibt es zum Teil kurze „Notausgänge“ an Kurven und Schikanen, die beispielsweise nach dem Verpassen des Bremspunktes als zusätzlicher Anhalteweg genutzt werden können. Diese können aber nicht als vollwertige Auslaufzonen betrachtet werden.
</p><p><a href="Ovalkurs" title="Ovalkurs">Ovalkurse</a> haben keine Auslaufzonen, weil die Überhöhung der Steilkurven und die dort gefahrenen hohen Geschwindigkeiten den Bau von ausreichend großen Sturzräumen überflüssig oder unmöglich machen. Stattdessen werden diese Strecken durch hohe Betonmauern und zusätzliche Zaunkonstruktionen begrenzt, die die Zuschauer vor außer Kontrolle geratenen Fahrzeugen und herumfliegenden Teilen schützen sollen. Hier werden zum Teil auch <i><a href="SAFER_Barrier" title="SAFER Barrier">SAFER (Steel and Foam Energy Reduction) Barriers</a></i> verwendet; <a href="Polystyrol" title="Polystyrol">Polystyrol</a>-Pressplatten, die an der Betonwand verankert werden und Aufprallenergie gut absorbieren können, ohne dass sich das Fahrzeug wie bei einem Reifenstapel einhaken kann.
</p><p>Im <a href="Rallycross" title="Rallycross">Rallycross</a> sind als Auslaufzonen noch immer fast ausschließlich Kies- respektive Sandbetten zu finden.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die vorbereiteten Gräben werden aus Kostengründen meist mit den auf dem Gelände zur Verfügung stehenden Materialien gefüllt, wodurch es sich fast immer um grob gesiebte Erde oder Sand statt gewaschenem Kies in definierter Korngröße handelt. Unmittelbar vor den Renntagen, bei starker <a href="Bodenverdichtung" title="Bodenverdichtung">Verdichtung</a> auch in den Rennpausen, wird diese Bettfüllung durch den Einsatz von geeigneten Maschinen aufgelockert und danach wieder geebnet.
</p><p>Bei <a href="Beschleunigungsrennen" title="Beschleunigungsrennen">Beschleunigungsrennen</a>, <a href="Bergrennen" title="Bergrennen">Bergrennen</a> oder dem <a href="Automobil-Slalom" title="Automobil-Slalom">Automobil-Slalom</a> befinden sich Auslaufzonen meist nicht neben der Fahrbahn, sondern am Ende der Strecke. Hier dienen sie zum kontrollierten Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten und weisen deshalb andere Eigenschaften auf als Auslaufzonen bei <a href="Rundstreckenrennen" title="Rundstreckenrennen">Rundstreckenrennen</a>. Die Dimensionen und Oberflächenbeschaffenheit werden aber auch hier von den jeweiligen Motorsportverbänden häufig detailliert geregelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Einen authentischen Eindruck der Situation in Spa-Francorchamps bis zum Umbau Ende der 1970er-Jahre bietet der Film <a href="Grand_Prix_(Film)" title="Grand Prix (Film)"><i>Grand Prix</i></a> aus dem Jahr 1966</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Pro Saison starben bis 1970 im Schnitt allein zwei Formel-1-Fahrer bei Rennen und Testfahrten, siehe auch <a href="Liste_t%C3%B6dlich_verungl%C3%BCckter_Formel-1-Fahrer" title="Liste tödlich verunglückter Formel-1-Fahrer">hier</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070928025721/http://www.bregenznet.at/noger/Vlbg-Motorsport/Silvretta2007/InterviewIckx.htm">Jacky-Ickx-Interview bei Bregenznet.at</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (7. Juli 2007)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090205172841/http://groups.msn.com/Circuitsofthepast/nivelles1.msnw">„Circuits of the Past: Nivelles-Baulers“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Februar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (groups.msn.com, niederländisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Racing1 – Internetseite: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071007052735/http://www.racing1.de/web/formel_1/artikel.php?newsID=12342&amp;PHPSESSID=31b1fa0b19260eb5e7991800e3599808"><i>Streckenumbau in Monza.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.racing1.de%2Fweb%2Fformel_1%2Fartikel.php%3FnewsID%3D12342">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">7.&nbsp;Oktober 2007</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;Dezember 2012</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAuslaufzone&amp;rft.title=Streckenumbau+in+Monza&amp;rft.description=Streckenumbau+in+Monza&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20071007052735%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.racing1.de%2Fweb%2Fformel_1%2Fartikel.php%3FnewsID%3D12342%26PHPSESSID%3D31b1fa0b19260eb5e7991800e3599808&amp;rft.source=http://www.racing1.de/web/formel_1/artikel.php?newsID=12342">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Klaus Wolf: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150923231950/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/das-risiko-ist-zu-hoch,10810590,9003046.html"><i>Das Risiko ist zu hoch.</i></a> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a>.</i> 12.&nbsp;September 1995, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.berliner-zeitung.de%2Farchiv%2Fdas-risiko-ist-zu-hoch%2C10810590%2C9003046.html">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">23.&nbsp;September 2015</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;Juni 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAuslaufzone&amp;rft.title=Das+Risiko+ist+zu+hoch&amp;rft.description=Das+Risiko+ist+zu+hoch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20150923231950%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.berliner-zeitung.de%2Farchiv%2Fdas-risiko-ist-zu-hoch%2C10810590%2C9003046.html&amp;rft.creator=Klaus+Wolf&amp;rft.date=1995-09-12&amp;rft.source=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/das-risiko-ist-zu-hoch,10810590,9003046.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2006/5/16/2006-554/jo/texte">Dekret des französischen Innenministeriums zur Streckensicherheit</a> (18. Mai 2006, französisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.anneau-du-rhin.com/">Gesetzlich veranlasster Umbau des <i>Anneau du Rhin</i> 2006</a> (auf der Strecken-Webseite bei <i>Actualités</i>, frz.)</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pilotedudimanche.net/petition-mas-du-clos.html">„Pétition contre la fermeture du circuit du Mas du Clos“</a> (auf www.pilotedudimanche.net im August 2007, französisch)</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Asphaltierte Zonen dürfen nach den <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_Internationale_de_l%E2%80%99Automobile" title="Fédération Internationale de l’Automobile">FIA</a>-Regeln bis zu 25 Prozent Überhöhung oder bis zu drei Prozent Gefälle aufweisen, für Kiesbetten gibt es keine Begrenzungen</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/drei-schichten-fuer-den-perfekten-formel-1-asphalt-04101502">Aufbau eines Rennstreckenbelags</a> (bei motorsport-total.com am 15. Oktober 2004)</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070928100236/http://bmw-motorsport.com/ms/de/fascination/technology/safety/track_safety.html">„Streckensicherheit“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (bei bmw-motorsport.com, undatiert, gefunden am 17. September 2007)</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/zandvoort-testet-unechtes-kiesbett-die-loesung-fuer-alle-tracklimit-probleme-22090102"><i>Zandvoort testet unechtes Kiesbett: DIE Lösung für alle Tracklimit-Probleme?</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1.&nbsp;September 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAuslaufzone&amp;rft.title=Zandvoort+testet+unechtes+Kiesbett%3A+DIE+L%C3%B6sung+f%C3%BCr+alle+Tracklimit-Probleme%3F&amp;rft.description=Zandvoort+testet+unechtes+Kiesbett%3A+DIE+L%C3%B6sung+f%C3%BCr+alle+Tracklimit-Probleme%3F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.motorsport-total.com%2Fformel-1%2Fnews%2Fzandvoort-testet-unechtes-kiesbett-die-loesung-fuer-alle-tracklimit-probleme-22090102&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Angaben von <a href="Hermann_Tilke" title="Hermann Tilke">Hermann Tilke</a> in <a href="Sport_auto" title="Sport auto">Sport auto</a>, Ausgabe 6/2007, Seite 111</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140810134927/http://www.circuitpaulricard.com/gallery/popup.php?pic=http%3A%2F%2Fwww.circuitpaulricard.com%2Fmedia%2Ftemplate%2Fphoto%2FPistebref2_xl.jpg&amp;txt=&amp;width=600">Luftbild des <i>Circuit Paul Ricard</i> mit „gestreiften“ Auslaufzonen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. August 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20081028204949/http://f1.automoto365.com/news/controller.php?lang=en&amp;theme=bar&amp;team_id=&amp;month=12&amp;seasonid=14&amp;nextMode=GpNewsForm&amp;news_id=23297">„Paul Ricard presented with Centre of Excellence award“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. Oktober 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (f1.automoto365.com am 11. Dezember 2006, englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071024041202/http://www.formula1.com/news/headlines/2007/4/5942.html">„Bahrain named Centre of Excellence by FIA“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 24. Oktober 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (offizielle Formel-1-Webseite am 13. April 2007, englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-18"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_18-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_18-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-288901-umbauten-am-red-bull-ring-track-limit-dilemma-der-formel-1-beim-oesterreich-gp-geloest/">https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-288901-umbauten-am-red-bull-ring-track-limit-dilemma-der-formel-1-beim-oesterreich-gp-geloest/</a></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-284222-formel-1-fahrer-haben-genug-jetzt-track-limit-loesungen-f1-2023-oesterreich-gp-spielberg-regeln-fia/">https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-284222-formel-1-fahrer-haben-genug-jetzt-track-limit-loesungen-f1-2023-oesterreich-gp-spielberg-regeln-fia/</a></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/fake-kies-gras-kameras-austin-reagiert-auf-tracklimit-probleme-2023-24100708">https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/fake-kies-gras-kameras-austin-reagiert-auf-tracklimit-probleme-2023-24100708</a></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-289338-formel-1-am-red-bull-ring-so-sieht-die-loesung-gegen-das-track-limit-fiasko-aus/">https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-289338-formel-1-am-red-bull-ring-so-sieht-die-loesung-gegen-das-track-limit-fiasko-aus/</a></span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-288648-neue-kiesbetten-in-imola-an-schluesselstellen-formel-1-kampf-gegen-track-limits/">https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-288648-neue-kiesbetten-in-imola-an-schluesselstellen-formel-1-kampf-gegen-track-limits/</a></span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-278951-formel-1-piloten-reagieren-auf-spa-umbau-noch-gefaehrlicher/">https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-278951-formel-1-piloten-reagieren-auf-spa-umbau-noch-gefaehrlicher/</a></span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-289338-formel-1-am-red-bull-ring-so-sieht-die-loesung-gegen-das-track-limit-fiasko-aus/">https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-289338-formel-1-am-red-bull-ring-so-sieht-die-loesung-gegen-das-track-limit-fiasko-aus/</a></span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071012221240/http://www.zdf.de/ZDFsport/inhalt/5/0,5676,7102181,00.html">„Der Herr der Ringe“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Oktober 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (<a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a>.de am 5. Oktober 2007)</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/print-wams/article121650/Architekt-von-Schumis-Ueberholspur.html">„Architekt von Schumis Überholspur“</a> (<a href="Die_Welt" title="Die Welt"><i>Welt</i></a>-Online am 23. Februar 2003)</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070929034525/http://www.tilke.de/projekte.php">Projektliste der Tilke GmbH</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Ein aktuelles Formel-1-Auto muss mit Fahrer und allen Betriebsflüssigkeiten mindestens 600&nbsp;Kilogramm wiegen, etwas mehr als die Hälfte des Gewichts eines durchschnittlichen <a href="Tourenwagen" title="Tourenwagen">Renn-Tourenwagens</a></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Schmidt: „Kurs-Schwankungen“ (<i>sport auto</i>, Ausgabe 6/2007, Seiten 111,112)</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Die maximal 160&nbsp;km/h schnellen Fahrzeuge im <a href="Truck_Racing" title="Truck Racing">Truck Racing</a> haben allerdings wegen ihres Gewichts von rund fünf Tonnen bis zu 64 Millionen Joule</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070221235201/http://sponsoring.allianz.com/nopi_downloads/files/Zahlenspiele.pdf">Formel-1-„Zahlenspiele“ bei sponsoring.allianz.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Februar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF; 1,9&nbsp;MB)</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071122031735/http://www.fia.com/resources/documents/108211263__Appendix_O_a.pdf">Anhang <i>O</i> des FIA-Regelwerks für Rennstrecken</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. November 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF-Datei, englisch/französisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. dazu: Prof. Dr. Heiner Bubb: „Analyse der Geschwindigkeitswahrnehmung im Kraftfahrzeug“, Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 31/1977, Seiten 103–112.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070927213942/http://www.sportauto-online.de/sport_auto_special/hockenheim-ideallinie/hxcms_article_500667_14469.hbs">„Hockenheim-Ideallinie“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (bei <i>sport auto</i>-online.de am 9. Januar 2007)</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070929032148/http://www.formel1.net/news-view-29522/bernie-ecclestones-sicht-der-dinge.html">„Bernie Ecclestones Sicht der Dinge“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (bei formel1.net am 13. Januar 2006)</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140512231218/http://www.fim-live.com/fileadmin/alfresco/6510003_eng.pdf">Regelwerk für Motorrad-Rennstrecken - 2014</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Mai 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF; 2,7&nbsp;MB) (<a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_Internationale_de_Motocyclisme" title="Fédération Internationale de Motocyclisme">FIM</a>-Webseite, englisch) S.&nbsp;7</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071205033227/http://actionfund.roadracingworld.com/News/Article/?ARTICLE_ID=191">David Swarts: „How Airfence works“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Dezember 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (<i>Roadracing World &amp; Motorcycle Technology</i>, 24. April 2002, englisch)</span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">FIM – Internetseite: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20040929052535/http://www.fim.ch/FR/Magazine/mag28/1999%20Conference%20Meeting%20Main%20Decisions%20and%20Proposals.htm"><i>FIM-Konferenzbericht vom März 1999, französisch.</i></a> Archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.fim.ch%2FFR%2FMagazine%2Fmag28%2F1999%2520Conference%2520Meeting%2520Main%2520Decisions%2520and%2520Proposals.htm">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">29.&nbsp;September 2004</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;Dezember 2012</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAuslaufzone&amp;rft.title=FIM-Konferenzbericht+vom+M%C3%A4rz+1999%2C+franz%C3%B6sisch&amp;rft.description=FIM-Konferenzbericht+vom+M%C3%A4rz+1999%2C+franz%C3%B6sisch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20040929052535%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.fim.ch%2FFR%2FMagazine%2Fmag28%2F1999%2520Conference%2520Meeting%2520Main%2520Decisions%2520and%2520Proposals.htm&amp;rft.source=http://www.fim.ch/FR/Magazine/mag28/1999%20Conference%20Meeting%20Main%20Decisions%20and%20Proposals.htm">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theautochannel.com/news/2007/07/17/055252.html">„FIM MotoGP (Indianapolis)“</a> (theautochannel.com am 17. Juli 2007, englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.motorsport-magazin.com/motogp/news-286628-motogp-fahrer-besorgt-carlos-tatay-reha/">https://www.motorsport-magazin.com/motogp/news-286628-motogp-fahrer-besorgt-carlos-tatay-reha/</a></span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.motorsport-magazin.com/motogp/news-293757-hatte-grosses-glueck-alex-marquez-schaeumt-nach-motogp-sturz-ueber-silverstone-sicherheit/">Hatte großes Glück! Alex Marquez schäumt nach MotoGP-Sturz über Silverstone-Sicherheit</a></span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.speedweek.com/motogp/news/205247/Gesundheitsrisiko-Kiesbett-Portimao-muss-reagieren.html">Gesundheitsrisiko Kiesbett: Portimao muss reagieren</a></span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Der international geläufige englische Begriff für Sandbett ist <i>sand trap</i>, was wörtlich übersetzt „Sandfalle“ bedeutet, laut Definition der FIA wird es jedoch als <i>gravel bed</i> (dt. Kiesbett) bezeichnet</span>
</li>
</ol></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Peter Higham, Bruce Jones (Übersetzung: Walther Wuttke): <i>Rennstrecken der Welt</i>. Heel-Verlag, Königswinter 2000, ISBN 3-89365-890-4</li>
<li>S. S. Collins (Text), Gavin D. Ireland (Fotos), Helmar Winkel (Übersetzung): <i>Vergessene Rennstrecken – Traditionskurse in Europa</i>. Heel-Verlag, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-644-8</li>
<li>Tim Hill (Übersetzung: Nils Günter): <i>Das Goldene Zeitalter des Rennsports</i>. Parragon Books, Bath 2006, ISBN 1-40547-902-7</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070927184757/http://emagazine.credit-suisse.com/app/article/index.cfm?fuseaction=OpenArticle&amp;aoid=162340&amp;coid=88&amp;lang=DE">„Sicherheitsfaktor Auslaufzone“ bei credit-suisse.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (14. August 2006)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fia.com/sport/Regulations/circuitregs.html">FIA-Regelwerke für Rennstrecken</a> (undatiert, gefunden am 26. September 2007, englisch)</li></ul>
</div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
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</main>
</div>
</div>
</div>
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